Spanien: Wird Glücksspielwerbung vollständig verboten?

    Gerade erst hat Italien seinen Umgang mit dem Glücksspiel und insbesondere der Glücksspielwerbung deutlich verändert. Das Land verbietet fortan die Glücksspielwerbung im Fernsehen und hat damit offenbar auch international Eindruck hinterlassen können. Immerhin machen aktuell Meldungen aus Spanien die Runde, nach denen hier eine ähnliche Regelung eingeführt werden soll.

    Ministerpräsident nicht mit eindeutigem Kurs

    In Spanien soll das Werbeverbot rund um das Glücksspiel deutlich verschärft werden. Die Regierung plant, ein ähnliches Werbeverbot einzuführen, wie beim Tabak. Das würde wiederum bedeuten, dass weder im Internet noch im Fernsehen, Radio oder den Printmedien Werbung für Glücksspiele gemacht werden dürfte. Für nicht wenige Beobachter kommt dieser Kurs der Regierung ein kleines bisschen überraschend. Immerhin wurde erst vor wenigen Wochen bekannt, dass die Glücksspielsteuer des Landes von 25 Prozent auf 20 Prozent gesenkt werden soll. Vor allem deshalb, um den spanischen Markt für die Glücksspielanbieter attraktiver zu machen. Das wiederum würde nun allerdings im genauen Gegensatz dazu stehen, dass man den Unternehmen verbieten möchte, Werbung für das eigene Angebot zu machen.

    Dennoch scheint der Prozess laut spanischen Medien bereits ins Rollen gekommen zu sein. so wird berichtet, dass sich der Sozialdemokrat und Premierminister Pedro Sánchez mit der linken Podemos auf eben genau eine solche Änderung im Glücksspielvertrag einigen konnte. Eingeführt werden soll die Änderung den Berichten zufolge 2019, gelten soll die Beschränkung sowohl für Sportwetten als auch für Online Casinos. Im Detail soll das Abkommen bereits unterzeichnet worden sein, angeglichen wird die Glücksspielindustrie dementsprechend mit den Vorgaben für die Tabakindustrie. Die Werbung für den Tabakkonsum wird dabei schon seit mehreren Jahren durch die EU stark eingeschränkt. Obwohl die Kontrolle im Prinzip den Mitgliedstaaten obliegt, musste  die Tabakbranche in dieser Hinsicht in der Vergangenheit enorme Einbußen in Kauf nehmen.

    Weitere Maßnahmen sind geplant

    Wie ein Regierungssprecher mitteilte, seien die Einschränkungen in der Werbung aber längst nicht die einzigen Maßnahmen. Stattdessen sei vor allem die aggressive Werbung der Glücksspielunternehmen der Grund dafür, dass auch auf anderen Ebenen hart durchgegriffen werden soll. „Sie werben mit Hilfe von Prominenten, meist erfolgreichen Sportlern und bieten kostenlose Bonusangebote an. Immer häufiger werden Übertragungen von Sportveranstaltungen mit Anzeigen für Livewetten überflutet. Glücksspiel wird so auch für Minderjährige interessant. Dieser Situation muss unbedingt Einhalt geboten werden“, so der Regierungssprecher. Welche Maßnahmen allerdings genau zu erwarten sind, ist bisher noch nicht bekannt.

    Dafür weiß die spanische Regierung aber offenbar bereits, dass ein Teil der Steuereinnahmen künftig auch dafür genutzt werden soll, um Studien rund um die Glücksspielsucht und das Glücksspiel an sich voranzutreiben.

    Glücksspielverband kritisiert Entscheidungen als Rückschritt

    Während die spanische Regierung mit großer Zufriedenheit auf das neue „Werk“ blicken dürfte, gefällt die ganze Angelegenheit natürlich einer Partei überhaupt nicht: Der Glücksspielbranche. Und so hat es auch nicht allzu lange gedauert, bis sich der spanische Glücksspielverband „Jdigital“ zu den Entscheidungen der Politik äußerte. Der Präsident Mikel López des Torre erklärte in einem Interview, dass die Maßnahmen ein klarer „Rückschritt, weg vom geregelten und lizenzierten Wettbewerb“ seien. Auch kritisierte der Präsident, dass das Problem durch ein Werbeverbot allein nicht gelöst werden können. So sagte des Torre: „Die Reklamen für Online-Glücksspiele so zu behandeln, als wären sie Tabakwerbung, wird das Problem nicht lösen, sondern eher verschlimmern. Die Politik verspielt damit die einzige Waffe des Unterschieds der regulären und legalen Betreiber. Spielsucht lässt sich so nicht lindern, die Problemspieler finden stattdessen eine andere Möglichkeit und spielen dann einfach bei Anbietern ohne Lizenz.“

    Ganz allein steht des Torre mit dieser Meinung nicht. Stattdessen wird er unterstützt von einer prominenten Anwaltskanzlei, welche insbesondere die Entwicklung der Maßnahmen kritisiert. Gleichzeitig wird hier aber auch hinterfragt, ob die Regierung überhaupt lange genug an der Macht bleibe, um hier einen effektiven Erfolg erzielen zu können. Gerade dieser Punkt ist durchaus interessant, denn aktuell ist Ministerpräsident Sánchez nur ein Teil einer Minderheitsregierung. Ebenso sei bisher noch völlig unklar, wie sich die Entscheidungen der Politik auf den Haushalt auswirken würden. Auch das ist eine berechtigte Frage, denn bei weniger Werbung ist grundsätzlich auch mit niedrigeren Ein- und Umsätzen zu rechnen.

    Ziehen auch andere Länder nach?

    Spieler aus anderen Ländern dürften die Entwicklungen in Europa durchaus mit ein wenig Unbehagen betrachten. Immerhin scheint die italienische Variante auch für andere Länder interessant zu sein, neben Spanien überlegen auch Großbritannien und verschiedene skandinavische Länder, ob ein Verbot für Glücksspielwerbung eingeführt werden soll. In Deutschland wiederum müssen sich die Spieler bislang noch keine großen Sorgen machen, denn hier ist die Regierung bisher noch meilenweit von einer einheitlichen Regulierung entfernt. Eine wirkliche Gefahr, dass auch hier in Bundesländern wie Schleswig-Holstein auf Glücksspielwerbung verzichtet wird, besteht nicht.

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