Shadowbet: Nächster Rückzug aus der Schweiz

    Auf dem Schweizer Glücksspielmarkt herrscht derzeit einige Bewegung. Nachdem die Eidgenossen im letzten Jahr für ein verschärftes Glücksspielgesetz gestimmt haben, werden in den kommenden Monaten nur noch Anbieter mit einer Schweizer Herkunft auf dem Online-Markt zu finden sein. Das wiederum heißt für einige angestammte Kräfte: Auf Wiedersehen Alpenrepublik. So auch für den Anbieter Shadowbet, der sich in den kommenden Tagen vom Schweizer Markt zurückziehen wird.

    Markt-Ende am 28. Juni 2019

    In den letzten Jahren war der Anbieter Shadowbet auch in der Schweiz enorm erfolgreich unterwegs. Kein Wunder: Das Casino stellte eine erstklassige Spielauswahl zur Verfügung, bzw. wird diese auch noch weiterhin zur Verfügung stellen – nur eben nicht mehr in der Alpenrepublik. Im Detail ist der Rückzug vom Schweizer Markt für den 28. Juni geplant. Ab diesem Tag werden die Spieler aus der Schweiz nicht mehr ihre Einsätze platzieren, und auch nicht mehr auf das Spieleportfolio des Casinos zurückgreifen können.

    Bereits im Vorfeld sollte allerdings ein anderer Fahrplan beachtet werden. So ist es bereits seit dem 18. Juni nicht mehr möglich für Schweizer Spieler, ein eigenes Konto beim Anbieter zu eröffnen oder eine Einzahlung auf ein vorhandenes Spielerkonto zu bringen. Vollständig abgeschlossen ist der Rückzug dann laut Casino am 14. Juli 2019. Ab diesem Tag werden die Schweizer Spieler per Spieler-Blocking bzw. IP-Blocking vom Angebot ausgeschlossen.

    Rechtliche Gründe besiegeln Ende zahlreicher Anbieter

    Wie bereits eingangs erwähnt, hängt der Rückzug des Anbieters nicht etwa mit mangelndem Interesse der Spieler oder ähnlichem zusammen. Stattdessen machen die gesetzlichen Vorgaben dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Genauer gesagt sogar die Schweizer selbst. Die Eidgenossen haben im vergangenen Jahr in einer Volksabstimmung dafür gestimmt, dass nur noch Casinos aus der Schweiz auf dem Schweizer Online-Markt aktiv sein dürfen. Anbieter aus dem EU-Ausland, die bisher den Markt dominiert haben, werden damit nicht mehr geduldet.

    Shadowbet ist dementsprechend nicht der einzige Anbieter, den in der Schweiz ein hartes Schicksal erwartet. Bereits vor einigen Tagen kündigte auch das prominente Casino von LeoVegas an, dass man sich vom Schweizer Markt zurückziehen werde – die Gründe sind hier natürlich identischer Natur.

    Was erwartet die Spieler?

    In welche Richtung sich der Markt genau entwickeln wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Fest steht allerdings, dass sich die Schweizer Glücksspielunternehmen in den vergangenen Wochen vermehrt darum bemüht haben, internationale Partner für ihre eigenen Digital-Angebote zu finden. Immerhin mangelt es an Erfahrung, die in den letzten Jahren vor allem von den ausländischen Unternehmen gesammelt wurde. Genau die wiederum treten jetzt als Partner der heimischen Casinos auf, um diese bei der Digitalisierung des Angebots zu unterstützen. Es riecht also danach, als würde sich für die Schweizer Spieler unterm Strich nur wenig ändern und zahlreiche beliebte Spiele zumindest spielbar bleiben – wenn auch künftig nur noch bei den Anbietern aus der Alpenrepublik. Immerhin: Bereits in den kommenden Monaten sollen die ersten Casinos an den Start gehen.

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