Schweiz kämpft gegen illegale Online Casinos

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    Veröffentlicht am 22. November 2021

    In der EU läuft es so ab, dass alle Länder versuchen, das illegale Glücksspiel zu eliminieren und so die legalen Anbieter zu stärken. Die Schweiz beweist jedoch, dass Länder außerhalb der EU mit dem gleichen Problem kämpfen und ebenfalls versuchen, als illegal eingestufte Anbieter zu unterdrücken.

    Ausländische Online Casinos sind in der Schweiz verboten

    Die Schweizer Regierung macht sich das Leben teilweise einfach. Alle Online Glücksspielanbieter, die ihren Sitz im Ausland haben, gelten grundsätzlich als nicht legal und dürfen ihr Sortiment nicht anbieten. Hierbei interessiert es nicht, ob es sich um namhafte Anbieter handelt, die von den wichtigen Ländern wie Malta oder Gibraltar eine Lizenz erhielten. Solche Konzerne erhalten oft in europäischen Ländern eine Lizenz.

    Doch in der Schweiz sind diese Unternehmen seit 2019 verboten. Dies geschah im Zuge des neuen Geldspielgesetzes, was dazu führte, dass alle ausländischen Anbieter von der Gespa gesperrt wurden. Trotzdem bieten diese nach wie vor ihr Angebot in der Schweiz an. Dies geschah und geschieht weiterhin mit einem kleinen Trick: Die betroffenen Anbieter erstellen neue Internetadressen und verschicken diese an ihre Spieler. Zwar werden diese von der Gespa gefunden, aber das scheint nicht zu interessieren. Es gibt anschließend immer wieder neue Seiten.

    Warum kann die Schweizer Behörde nicht dagegen vorgehen? Das hat einen einfachen Grund: Für die ausländischen Anbieter gilt auch das ausländische Gesetz. Gegen dieses kommt auch die Schweiz nicht an. Es bleibt nur übrig, weiterhin alle neuen Adressen zu kontrollieren und notfalls zu sperren. Teilweise ist dies einfach, da sich die neue Adresse nur geringfügig ändert. Hierdurch gehen jedoch auch einige Kunden verloren, da sich nicht jeder auf dieses Spiel einlässt und ständig auf eine neue Seite umgeleitet werden möchte.

    Bekannte Glücksspielkonzerne lassen sich nicht auf das Spiel ein

    Laut einer aktuellen öffentlichen Bekanntgabe haben sich bereits einige der großen und bekannten Glücksspielanbieter aus diesem Spiel zurückgezogen und bieten keine Online Casinos mehr an. Diese Konzerne möchten nicht das Risiko eingehen und auf der Sperrseite zu erscheinen. Damit könnten sie einen schlechten Ruf erhalten, der sich natürlich negativ in anderen Ländern auswirkt.

    Diese Gefahr entsteht dadurch, dass die Schweizer Glücksspielaufsicht mit ausländischen Behörden zusammenarbeitet. Allein hierdurch können die Anbieter einen Schaden nehmen. Solch ein Risiko sollte möglichst vermieden werden. Ansonsten könnte der Schaden die eigene Existenz bedrohen. Bereits jetzt gibt es Glücksspielanbieter, die mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen, weil sie zum Beispiel aufgrund ihres Vorgehens in Niederlande gesperrt wurden.

    Für die Spieler in der Schweiz ist es natürlich schade, wenn sie bei renommierten Online Casinos nicht spielen dürfen. Nur weil sie von der Schweiz ausgeschlossen werden, handelt es sich ja nicht um unsichere oder gar unseriöse Anbieter. Sie werden nicht wegen eines fehlenden Spielerschutzes verboten, sondern wegen der fehlenden Steuereinnahmen. Die Schweiz legt höchsten Wert darauf, ihre Steuereinnahmen zu erhöhen. Dies gelingt jedoch nur mit inländischen Anbietern. So wird geschätzt, dass der Schweiz dreistellige Millionenbeträge entgehen – in Franken selbstverständlich.

    Ausländische Anbieter geben nicht immer auf

    Die Situation in der Schweiz erinnert an die ehemalige Situation in Deutschland. Auch die deutsche Justiz hat versucht, illegale Anbieter anzuklagen, um sie zum Aufgeben zu zwingen. Die ausländischen Anbieter haben sich jedoch auf die Dienstleistungsfreiheit in der EU berufen. Exakt aus diesem Grund konnte die deutsche Justiz nichts gegen die illegalen Angebote unternehmen. Die Frage ist jedoch, ob diese Glücksspielkonzerne nun eine Chance auf eine deutsche Lizenz haben. Es wäre durchaus möglich, dass sie weiterhin ihre Online Casinos nicht anbieten dürfen.

    Ob den Spielern damit ein Gefallen getan wird, sei dahingestellt. In erster Linie kommt es auf die Sicherheit bei der Verwendung zahlreicher Casinospiele an. Die hohen Anforderungen an die Spielersicherheit können oft nur die Anbieter gewährleisten, die über jahrzehntelange Erfahrung verfügen und wissen, welche Wünsche die Spieler haben. Das Erfüllen dieser ist eine weitere Voraussetzung für die Beliebtheit eines Online Casinos. Dank dieser Beliebtheit leben die Online Casinos weiter und müssen sich keine Sorgen um die eigene Zukunft machen.

    Die Spieler hingegen freuen sich über ein spannendes VIP-Programm und ebenso spannende Boni und Promotions. Zwar werden insbesondere hohe Willkommensboni auch von kleineren Anbietern ausgezahlt. Die Frage lautet jedoch, ob die dahinter stehenden Bedingungen erfüllt werden können und ob die Auszahlung des Gewinns garantiert durchgeführt wird. Um sich hier abzusichern, sollte ein Online Casino immer eine Lizenz besitzen. Nicht zuletzt befindet sich jeder Spieler auf der sicheren Seite, wenn er alle Geschäftsbedingungen liest und hier kein Risiko eingeht.

    Hallo, ich bin Maximilian und seit der Gründung von gameoasis.de mit an Bord. Ich bin für Reviews, Ratgeber und die News verantwortlich. Zudem bin ich selbst gern in Online Casinos unterwegs und interessiere mich auch für Sportwetten. Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns!