MGM: Würdigung der Arbeitsbedingungen für behinderte Mitarbeiter

    Schon seit jeher tragen die Glücksspielunternehmen dieser Welt eine große soziale Verantwortung. Vor allem in den letzten Jahren haben die Erwartungen von Politik und Gesellschaft in dieser Hinsicht aber noch einmal deutlich zugelegt. Umso schöner ist es zu sehen, dass vor allem die ganz großen Unternehmen der Branche mit einem guten Beispiel vorangehen. So zum Beispiel die MGM Resorts, welche von der National Disability Organisation jetzt für ihre besonders guten Arbeitsbedingungen für Menschen mit einer Behinderung geehrt wurden.

    Organisation möchte Vorteile durch behinderte Mitarbeiter aufzeigen

    Erfreulicherweise ist in den USA in den letzten Jahren in vielen Unternehmen der Anteil an Mitarbeitern mit einer Behinderung deutlich gestiegen. Das ist auch ein Verdienst der National Disability Organisation (NOD) mit Sitz in der Metropole New York. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass mehr Unternehmen Menschen mit einer Behinderung in ihren Reihen beschäftigen. In diesem Zusammenhang werden jährlich die Unternehmen ausgezeichnet, die besonders attraktive Arbeitsbedingungen für die behinderten Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Hervorgestellt werden von der NOD auch immer wieder die Vorteile für die Unternehmen. So könnten diese in der Gesellschaft durch ihr Engagement besonders punkten. Gleichzeitig könnten sich die Unternehmen auch auf ein höheres Engagement innerhalb der Belegschaft verlassen.

    Ausgezeichnet wurde für sein Engagement in diesem Bereich jüngst auf dem jährlichen Forum der Organisation jetzt auch der Glücksspielriese der MGM Resorts. Wie die NOD erklärte, böte das Glücksspielunternehmen vorbildliche Anstellungspraktiken und vorbildliche Arbeitsbedingungen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Nachteilen.

    Gouverneur dankt den 59 Unternehmen

    Dass der Glücksspielkonzern hier gewürdigt wird, ist natürlich kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit in diesem Bereich. Das betonte auch der Vice President für Community Engagement bei MGM, Tony Gladney. Dieser erklärte: „Wir bei den MGM Resorts haben mehr als 20 Jahre Erfahrung in der vielfältigen Beschäftigung und konzentrieren uns weiterhin darauf, was für die Belegschaft von Wichtigkeit ist. Wenn wir im Oktober in den National Disability Employment Awareness Monat starten, reflektieren wir unsere Leistung, suchen aber gleichzeitig auch nach Möglichkeiten, den Wert unserer Behindertengemeinschaft stärker in das Bewusstsein zu rücken. Wir freuen uns sehr und sind stolz, mit dieser Anerkennung belohnt worden zu sein.“

    Abgesehen von den MGM Resorts durften sich noch 58 weitere Unternehmen über die Auszeichnung der NOD freuen. Diese bewertet dabei ganz verschiedene Aspekte, zu denen zum Beispiel die Arbeitspraktiken für die Mitarbeiter, die internen Auswahlprozesse, die Ausstattung des Arbeitsplatzes oder die Unternehmenskultur gehören. Geprüft wird dabei aber nicht nur die aktuelle Auslastung durch behinderte Mitarbeiter, sondern auch die zukünftige Öffnung des Unternehmens für Menschen mit einer Behinderung. Alle 59 Unternehmen durften sich im Rahmen des Forums zudem über ein ganz besonderes Dankeschön von Gouverneur Tom Ridge freuen, der gleichzeitig auch als NOD-Vorsitzender tätig ist.

    NOD setzt auf prominente Unterstützung

    Neben den Vertretern der siegreichen Unternehmen waren auf dem Forum der Organisation auch einige prominente Anhänger zu treffen, welche sich für die Arbeit und mehr Anerkennung für die Leistungen von behinderten Menschen einsetzen. Einer davon war der Schauspieler Danny Woodburn, der als stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft für Beschäftige in Medienberufen tätig ist. Woodburn erklärte, dass Menschen mit einer Behinderung in Filmen und dem Fernsehen noch immer eine zu kleine Gruppe darstellen würden. Gleichzeitig mahnte der Schauspieler an, dass selbst behinderte Rollen teilweise von Menschen ohne Behinderung gespielt werden. Die Folge liege auf der Hand: Ein großer Anteil an arbeitslosen behinderten Beschäftigen in der Medienbranche.

    Diese ist allerdings nicht die einzige Branche, in der behinderte Menschen offenbar nur schwer eine Beschäftigung finden können. So legte das Amt für Arbeitsstatistik Zahlen vor, die aufzeigen, dass die Arbeitslosenquote bei Menschen mit einer Behinderung bei rund acht Prozent liegt. Bei gesunden Menschen liegt diese Quote hingegen nur bei vier Prozent. Umso wichtiger, dass in der Zukunft noch weitere Unternehmen dem guten Beispiel der MGM Resorts folgen und größeren Wert auf die Einstellung von behinderten Mitarbeitern legen. Vor allem in den letzten Tagen kann der Glücksspielriese aus den USA also wieder für zahlreiche positive Schlagzeilen sorgen. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass sich die MGM Resorts bereiterklären, eine Summe von bis zu 800 Millionen US-Dollar an die Betroffenen des Amoklaufs im Jahre 2017 zu zahlen. Lange Zeit hatte man sich gegen diesen Schritt geweigert, mittlerweile, so der Konzern, sei man aber froh darüber, die Geschehnisse so hoffentlich endlich abschließen zu können.

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