Kinder dürfen in Südkorea bald wieder nachts spielen

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    Veröffentlicht am 19. November 2021

    Noch dürfen Minderjährige in Südkorea nachts nicht spielen. Die Rede ist natürlich von Online Games. Normalerweise sollten die Kinder in dieser Zeit schlafen und nicht spielen, weshalb sich natürlich die Frage nach dem Sinn des Spielverbots stellt. Diese Frage scheint sich die Regierung Südkoreas ebenfalls gefragt haben, nachdem es das Gesetz ab dem nächsten Jahr nicht mehr gibt. Dann dürfen die Kinder wieder spielen, wie sie möchten.

    Die bisherige Gesetzgebung

    Bisher lief es in Südkorea so ab, dass Minderjährige unter 16 Jahren in der Zeit zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens nicht mit einem Online Spiel spielen durften. Ob überhaupt Kinder unter 16 Jahren gespielt haben? Scheinbar schon, denn Südkorea gibt an, dass enorm viele Minderjährige spielsüchtig wären. Aus dieser Sicht schien es logisch zu sein, das Spielen zu begrenzen. Sinnvoller wäre jedoch ein anderes Zeitfenster gewesen.

     

    Viele Schüler haben der Regierung zufolge ihre Hausaufgaben vernachlässigt und wurden in der Schule schlechter. Auf dieser Grundlage hätte das Online Gaming tagsüber verboten werden müssen. Möglich wäre es auch gewesen, die Zeit grundsätzlich zu begrenzen, zum Beispiel auf das Wochenende. Ob dies jedoch zum gewünschten Erfolg geführt hätte, ist ebenfalls anzuzweifeln, und zwar aus einem guten Grund:

     

    Südkoreas Minderjährige haben das Gamingverbot umgangen, indem sie sich zum Beispiel über das Konto ihrer Eltern eingeloggt haben. So war es trotzdem möglich, nachts zu spielen. Andere wiederum hätten das Konto ihrer älteren Geschwister genutzt. Solche Ideen wären nicht auf die Nacht begrenzt gewesen. Zumindest der Account der älteren, eingeweihten Geschwister wäre tagsüber zur Verfügung gestanden. Sollten die Eltern im Homeoffice arbeiten, wäre die Nutzung deren Konten nicht möglich gewesen.

     

    Beschränkungen der eigenen Accounts wurde ebenfalls umgangen

    Spielsüchtige Minderjährigen waren nicht nur so gewieft, andere Accounts zu nutzen, um die bisherigen Spiele genießen zu können. Sie erzielten auch durch die Nutzung anderer Konten, neue Spiele downzuloaden. Somit ergab sich nicht nur das Problem des nächtlichen Spiels. Ein weitaus größeres Problem war, dass Spiele genutzt wurden, die sich für das jeweilige Alter nicht eigneten.

    Aus diesem Grund hat die Regierung nun beschlossen, das nächtliche Spielverbot zu beenden. Das geschieht zum ersten Januar des kommenden Jahres. Die vorhandenen Probleme werden hierdurch selbstverständlich nicht gelöst. Deshalb möchte die Regierung in Zukunft auf Aufklärung setzen, anstatt Verbote auszusprechen. Das könnte angesichts der Tatsache, dass Jugendliche und Kinder generell beliebte Spiele aus dem Internet downloaden, wirklich hilfreich sein. Möglich wäre auch, an der Quelle anzusetzen.

    Online Games werden im Internet zur Verfügung gestellt und kosten dort teilweise gar nichts oder wesentlich weniger. Müssten die Kinder wie früher ein Geschäft aufsuchen, um ein Spiel zu kaufen, würde das die gesamte Situation erschweren. Allerdings ist es schwer, an dieser Stelle anzusetzen. Das ist erneut ein Grund, weshalb die Regierung auf Aufklärung setzt und hier auch die Eltern mit an Bord nimmt.

    Aufklärung an Schulen und über Eltern

    In erster Linie sollen die Schulen über eine Spielsucht aufklären. Die Schulen besprechen jedoch nicht nur Online Games, sondern auch den Umgang mit allen sozialen Medien. Ob das Gelehrte auch in der Freizeit umgesetzt wird, sei mal dahingestellt. Hier sind in Zukunft die Eltern gefragt, die selbst Spielsperren aussprechen sollen. Hierfür möchte die Regierung den Eltern einige Hilfsmittel geben, mit denen sich das Verhalten der Kinder kontrollieren lässt.

    Der Regierung ist auch klar, dass die Kinder bisher ihre Eltern ausgenutzt und teils angelogen haben. Nicht alle Eltern waren sich dessen bewusst, wofür sie ihr Konto zur Verfügung gestellt haben. Auch darin ist der Grund zu sehen, weshalb in Zukunft auch die Eltern aufgeklärt werden.

    Online Casinos bieten besseren Schutz

    Interessanterweise schaffen es Online Casinos ohne Probleme, dass sich keine Minderjährigen anmelden können. Bei jeder neuen Kontoeröffnung muss sich der Spieler identifizieren. Somit wird verhindert, dass Kinder und Jugendliche ein Konto eröffnen. Beim Download von Online Games scheint dies nicht der Fall zu sein. Die Frage stellt sich auch dahingehend, ob die Anbieter von Online Games überhaupt mit Konsequenzen rechnen müssen. Sollte ein Online Casino aus Versehen einem Minderjährigen ein Konto geben, da dieser falsche Personalien nutzt, muss er sofort mit einer Strafe rechnen.

    Dafür sorgen nicht nur die Glücksspielgesetze der einzelnen Länder. Die Lizenzbestimmungen für Online Casinos sorgen ebenfalls dafür, dass der Spielerschutz eingehalten wird. Zu diesem zählt unweigerlich, dass sich nur Volljährige anmelden können. Nur so wird gewährleistet, dass die Spieler in einem sicheren Rahmen spielen und so sowohl Slots als auch Casinospiele genießen können. Für Sportwetten gilt im Übrigen das gleiche: Minderjährige sind ausgeschlossen, und all dies ohne nächtliches Spielverbot.

    Hallo, ich bin Maximilian und seit der Gründung von gameoasis.de mit an Bord. Ich bin für Reviews, Ratgeber und die News verantwortlich. Zudem bin ich selbst gern in Online Casinos unterwegs und interessiere mich auch für Sportwetten. Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns!