Großbritannien erfreut über erfolgreiches Kreditkartenverbot

    Mastercard Casinos

    Veröffentlicht am 4. November 2021

    Vor knapp zwei Jahren wurde in Großbritannien das Kreditkartenverbot eingeführt. Diese Vorschrift wurde nur für Online Casinos ins Leben gerufen und sollte ein problematisches Spielen verhindern. Nun zieht Großbritanniens Regierung Bilanz.

    22 Prozent aller Problemspieler nutzten Kreditkarten

    Der Grund, weshalb Großbritannien das Kreditkartenverbot einführte, liegt auf der Hand: Ungefähr 22 Prozent aller sogenannten Problemspieler nutzten Kreditkarten. So sinnvoll diese Zahlungsweise auch ist, so viele Probleme kann durch diese auch entstehen: Die Einzahlung, die mit einer Kreditkarte getätigt wird, muss vom eigenen Girokonto abgebucht werden. Doch leider begeistert eine Kreditkarte mit einem höheren Limit, als die Besitzer der Kreditkarte an Vermögen besitzen. Dank dieser Idee sollen Käufe getätigt werden können, die sonst nicht möglich wären.

    Für Spieler mit einem problematischen Verhalten kann die Kreditkarte zu einer Überschuldung führen. Sie haben meistens keinen Überblick darüber, wie viel Geld sie auf dem Girokonto haben. Noch schlimmer ist es, wenn mit einer erneuten Einzahlung über die Kreditkarte versucht wird, die bisherigen Verluste auszugleichen. In diesem Fall entsteht schnell eine Spirale, die zu einer Überschuldung führen kann. Aus genau diesem Grund hat die Regierung die Idee entwickelt, Kreditkarten als Zahlungsmittel für Online Casinos zu verbieten.

    Für die Betreiber der Online Casinos war dies keine positive Nachricht. Sie konnten damit rechnen, dass sich die Einzahlungen verringern. Ob dem so ist oder nicht, wurde nun öffentlich bekannt gegeben.

    Kreditkartenverbot wurde positiv umgesetzt

    Laut einer neuen Studie ist es so, dass die Spieler, die bisher Kreditkarten genutzt haben, nicht auf andere Zahlungsmittel umgestiegen sind. Das bedeutet, dass die problematischen Spieler scheinbar keine Online Casinos mehr nutzen. Ebenfalls wurde von den Kreditinstituten bestätigt, dass keine neuen Kredite beantragt wurden. Gleiches gilt für Barabhebungen, die mit Kreditkarten einhergehen. Somit scheint das Ziel des Spielerschutzes mit dem Kreditkartenverbot erreicht worden zu sein.

    Das mag aber auch daran liegen, dass die Online Casinos zusätzlich das Verbot erhielten, die Kreditkarte als Zahlungsmittel anzubieten. Auch das schien gefruchtet zu haben. Allerdings wurden die Kreditinstitute dazu angehalten, jede Transaktion zu melden, die folgende Merkmale aufweist: Die Kreditkarte wurde genutzt, um damit Einzahlungen an Online Casinos zu veranlassen. Überweisungen an Online Casinos hingegen sind weiterhin erlaubt.

    Einen weiteren Erfolg konnte die Regierung erzielen, indem auch weitere Zahlungsanbieter veranlasst wurden, alle Transaktionen mit einer Kreditkarte zu unterbinden. Natürlich immer nur dann, wenn es im Zusammenhang mit Online Casinos steht. Positiv ist zudem, dass auch die Spieler mit dem Kreditkartenverbot einverstanden waren und sich über die neu gewonnene Kontrolle freuen.

    Andere Länder haben ebenfalls Kreditkarten verboten

    Großbritannien ist nicht das einzige Land, das die Spielersicherheit über ein Verbot von Kreditkarten erhöhen möchte. So gab es vor Kurzem die Meldung, dass auf Mallorca der Einsatz von Kreditkarten verboten werden soll. Hierbei wurde der gleiche Grund angegeben: Die Spieler sollen nicht mehr Geld ausgeben können als sie im Endeffekt besitzen. Natürlich stellt sich bei den ortsansässigen Casinos ein weiteres Problem ein: Dort dürfen die Spieler auch mit Bargeld bezahlen. Somit könnte jeder zuerst mit seiner Kreditkarte Geld abheben und dieses einsetzen.

    In Irland ist es zwar noch nicht so weit, aber es könnte auch hier nicht mehr lange dauern: Es gibt bereits einen Gesetzesentwurf, der die Verwendung von Kreditkarten verhindern soll. Hier geht es erneut um Online Casinos. Ob es in diesem Land tatsächlich so weit kommt oder nicht, muss erst noch abgewartet werden. Derzeit ist das neue Glücksspielgesetz für Irland noch nicht fertig. Deshalb bleibt es eine Überraschung, ob Spieler bei Online Casinos per Kreditkarte einzahlen dürfen oder nicht.

    Aufgrund einer öffentlichen Stellungnahme des Politikers Sinn Féin kann damit gerechnet werden, dass Kreditkarten in Irland verboten werden. Er weist darauf hin, dass zu viele Länder zusehen würden, wie Spieler eine Spielsucht entwickeln, ohne dass sie eingreifen.

    Welche Zahlungsmethoden stehen den Online Spielern zur Verfügung?

    Die Kreditkarte hatte natürlich nicht nur den Vorteil, dass die Spieler mehr Geld einsetzen konnten, als sie im Moment zur Verfügung haben. Die Einzahlung per Kreditkarte ging schnell vonstatten, sodass sofort gespielt werden konnte. Wer per Überweisung einzahlt, muss eventuell drei Tage warten, bis das Geld auf dem Konto angekommen ist. Diese Zeit wollen viele nicht investieren. Ähnlich verhält es sich mit weiteren Zahlungsmethoden: Lastschrift dauert ebenfalls lange. Lediglich Paypal würde dazu führen, dass die Einzahlung sofort auf dem Konto erscheint.

    Paypal kann jedoch die Sicherheit bieten, dass das eigene Girokonto nicht überzogen wird. Hierbei sind jedoch die persönlichen, individuellen Einstellungen wichtig. Wer diese jedoch richtig gesetzt hat, freut sich über ein sicheres Roulettespiel oder spannende Spielstunden mit Slots.

    Hallo, ich bin Maximilian und seit der Gründung von gameoasis.de mit an Bord. Ich bin für Reviews, Ratgeber und die News verantwortlich. Zudem bin ich selbst gern in Online Casinos unterwegs und interessiere mich auch für Sportwetten. Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns!