Casinos Austria erhält über Gerichtsurteil 31 Millionen Euro

    Echtgeld Casino

    Veröffentlicht am 11. November 2021

    Über solch eine Finanzspritze würden sich während der Corona-Pandemie viele freuen: 31,1 Millionen Euro helfen auch Casinos Austria dabei, den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie unbeschadet zu überstehen. Zudem hat das Unternehmen wahrscheinlich gar nicht mehr mit diesem Geld gerechnet, da es sich bei der aktuellen Gerichtsverhandlung um einen Vorfall aus dem Jahr 2013 handelte.

    2013: Casinos Austria wurde Lizenz für Argentinien entzogen

    Nicht alle wissen, dass Casinos Austria international tätig ist. Viele denken, dass dieser Konzern nur in Österreich aktiv ist. Wer nur an Casinos Austria denkt, hat auch Recht, denn nur die Casinos Austria International ist außerhalb von Österreich tätig. Diese Tochtergesellschaft ist nicht nur in Europa ansässig, sondern auch in Afrika und wird auch bald in Japan vertreten sein. Letzteres liegt daran, dass der Konzern die Ausschreibung für ein Casino Resort in Japan gewonnen hat.

    Früher war es sogar so, dass Casinos Austria International eine Filiale in Argentinien betrieb. Und genau hierum ging es bei der Gerichtsverhandlung: Im Jahr 2013 wurde dem österreichischen Konzern die Lizenz entzogen. Völlig zu Unrecht, wie das Unternehmen meinte. Umso erfreulicher, dass nach 8 Jahren das Urteil zugunsten des Konzerns ausfiel. Damit hat kaum noch jemand gerechnet. Doch wie kam es zu dem glücklichen Urteil?

    Natürlich hatte damals Casinos Austria versucht, vor den heimischen Gerichten in Argentinien Recht zu bekommen. Bereits damals hatte der Konzern das befürchtet, was das jetzige Gericht entschied: Der Lizenzentzug war willkürlich und rechtsmissbräuchlich. Somit war es die richtige Entscheidung, das internationale Schiedsgericht einzuschalten.

    Urteil ist rechtswirksam

    Die erfreulichste Nachricht mag darin liegen, dass das Urteil des internationalen Schiedsgerichts rechtskräftig ist. Sollte der Beklagte nicht freiwillig zahlen, kann die Summe auch vollstreckt werden. Diese wurde als Entschädigung dafür festgesetzt, dass Casinos Austrias Tochtergesellschaft ENJASA die letzten Jahre keine Einnahmen mehr generierte. Welche Berechnungsgrundlage verwendet wurde, wurde öffentlich nicht bekanntgegeben.

    31,1 Millionen Euro sind jedoch eine sehr hohe Summe und entschädigen auch den Aufwand, der in den letzten Jahren anfiel. Casinos Austria hatte bereits im Jahr 2014 eine Schiedsklage beim International Centre of Settlement of Investment Disputes eingereicht. ICSID ist international tätig und für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zuständig. Dieses Schiedsgericht gehört zur Weltbank und hat seinen Sitz in Washington.

    Für Gerichtsverhandlungen ist eine lange Zeit relativ normal. Aber in diesem Fall dauerte es doch sehr lange, was daran liegen könnte, dass das Gericht zuerst die Zuständigkeit klären musste. Umso erfreulicher ist es, dass das Urteil positiv für Casinos Austria ausfiel.

    Casinos Austria International verringert seit Jahren Geschäftsbereiche

    Zum Zeitpunkt, als die Lizenz für Argentinien entzogen wurde, war der Konzern grundsätzlich damit beschäftigt, die Geschäftsgebiete zu minimieren. So trennte sich Casinos Austria zum Beispiel von einem Casino in Australien und verkaufte zugleich die eigenen Anteile an einem Casino-Resort. Der Verkauf beider Geschäftsbereiche führte zu außergewöhnlichen Einkünften in Höhe von 60 Millionen Euro. Beide Geschäftsfelder wurden an verschiedene Investoren verkauft.

    Dies geschah im Jahr 2014, kurz nachdem sich die CAI aus Italien, Chile und Tschechien zurückzog. Angesichts dieser Rückzüge könnte man der Meinung sein, dass auch ein Rückzug aus Argentinien geplant war. Dem war aber anscheinend nicht so und der Lizenzentzug war in der Tat nicht geplant. Doch warum hatte sich CAI überhaupt aus so vielen Ländern zurückgezogen? Das lag daran, dass das Jahr 2010 ein Verlustjahr war. Um diesen nicht zu erhöhen, trennte sich das Unternehmen kurzerhand von einigen Casinos.

    Auch aus dieser Perspektive betrachtet kommt die Entschädigung zum richtigen Zeitpunkt. Dank dieser Zahlung kann sich Casinos Austria International sanieren.

    Casinos Austria begeistert auch mit Online Angeboten

    Casinos Austria besitzt in Österreich mehr als 2.000 Spielautomaten und unterhält 244 Spieltische. Dieses umfangreiche Angebot kann der Konzern nur leisten, da es sich um ein teilstaatliches Unternehmen handelt und im Endeffekt sogar eine Monopolstellung besitzt. Diese wird nach wie vor stark kritisiert. Abgesehen von der örtlichen Monopolstellung darf dieser Konzern auch Online Spiele anbieten. Zu diesem Bereich zählen aber nicht nur klassische Spiele wie Roulette oder Slot. Im Online Casino win2day befinden sich auch Online Poker, Black Jack und Bingo. Hinzu kommt, dass Casinos Austria auch Lotto und Sportwetten anbieten darf.

    Zusätzlich unterhält das Unternehmen VTL´s (Video Lottery Terminals), die sehr beliebt sind. Allerdings handelt es sich hierbei um Geräte, die vor Ort aufgestellt werden. Bei all diesem umfangreichen Sortiment wundert es eigentlich schon, wenn die Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner Aussagen wie „wir freuen uns auch über die hohe uns zugesprochene Zahlung, die in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten natürlich sehr positiv ist und sich noch heuer als außerordentlicher Ertrag bei uns niederschlagen wird“ trifft.

    Hallo, ich bin Maximilian und seit der Gründung von gameoasis.de mit an Bord. Ich bin für Reviews, Ratgeber und die News verantwortlich. Zudem bin ich selbst gern in Online Casinos unterwegs und interessiere mich auch für Sportwetten. Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns!