Casag: Sazka-Gruppe verlangt Entscheidung von Schiedsgericht

    Obwohl nach außen hin lange Harmonie vertrieben wurde, brodelt es unter dem Dach der Casinos Austria AG bereits seit mehreren Monaten. Der Grund dafür ist, dass sich Novomatic und die Sazka-Gruppe um die Besetzung des Aufsichtsrats streiten. Die Tschechen hätten dort gerne noch mehr eigene Männer, das Land Österreich und Novomatic wollen dies jedoch nicht. Genau aus diesem Grund verlangt die Sazka-Gruppe nun nach der Entscheidung eines Schiedsgerichtes.

    Gute Stimmung entwickelt sich zum Pulverfass

    Obwohl es hier und da immer wieder ein bisschen brodelte, schien sich die Stimmung zwischen der tschechischen Sazka-Gruppe und Novomatic rund um die Casinos Austria AG etwas abgekühlt zu haben. Doch das bleibt scheinbar ein Fehleindruck, denn die neuerlichen Diskussionen um die Besetzung des Aufsichtsrates haben jetzt noch einmal ganz frisches Öl ins Feuer gegossen. Im Juni hatten die Tschechen vorgeschlagen, einen neuen Kapitalvertreter zu stellen. Als größter Eigentümer mit rund 38 Prozent Anteilen an der Casag durchaus eine verständliche Forderung. Allerdings konnte sich die Sazka-Gruppe nicht gegen die beiden anderen großen Eigentümer durchsetzen: Novomatic (17 Prozent) und Öbib (rund 30 Prozent). Statt einer großflächigen Besetzung im Aufsichtsrat wollte die Staatsholding Öbib den Tschechen lediglich fünf Sätze zusprechen. Für die Sazka-Gruppe deutlich zu wenig.

    Als Reaktion auf diesen Beschluss kündigte das Unternehmen an, vor ein Schiedsgericht ziehen zu wollen. Der Grund hierfür liegt vor allem darin, dass Novomatic offenbar per Stimmrechtsbindungsvertrag daran gebunden ist, den Tschechen eine Zustimmung zu erteilen. Diese allerdings blieb in diesem Fall aus und so musste sich die Sazka-Gruppe weiterhin mit einer Minderheit im Aufsichtsrat zufrieden geben. Sazka-Chef Robert Chvátal kündigte darauf hin an, dass man sich an ein Schiedsgericht wenden wolle. „Wir müssen unsere Rechte, die uns der Stimmbindungsvertrag einräumt, wahren“, so Chvátal gegenüber der Presse. Novomatic wiederum sieht die ganze Sache etwas anders. So ist aus Branchenkreisen zu hören, dass die Österreicher der Meinung sind, bei Fragen zu Kapitalerhöhungen nicht an den Stimmbindungsvertrag gebunden zu sein. Ob dies jedoch auch bei der Berufung oder Zurücknahme von Mitgliedern des Aufsichtsrates gilt, ist aktuell noch unklar.

    Immer wieder Streitigkeiten zwischen den Aktionären

    Dass sich die Sazka-Gruppe und Novomatic in Diskussionen verwickeln, hat rund um die Casinos Austria AG fast schon Tradition. So wollte die Sazka-Gruppe erst vor wenigen Monaten die Anteile von Novomatic übernehmen und hat damit für heftige Diskussionen gesorgt. Ein großer Streitpunkt ist dabei insbesondere immer wieder das Auslandsgeschäft. Dieses wurde über Jahre hinweg aufwendig saniert und scheint nun endlich die erhofften Gewinne einzubringen. Die Sazka-Gruppe allerdings würde diesen Bereich am liebsten abstoßen und sich vollends auf den heimischen Markt konzentrieren. Experten vermuten, dass genau aus diesem Grund auch die Übermacht im Aufsichtsrat geschaffen werden soll. Novomatic und wohl auch die Staatholding Öbib sind allerdings gegen diesen Schritt, was den Widerspruch erklärt. Bereits jetzt ist also davon auszugehen, dass beide Unternehmen unabhängig von der jetzigen Diskussion noch weitere Male aneinander geraten werden.

    Wie genau die Positionen in der aktuellen Debatte um den Aufsichtsrat verteilt sind, ist nun Sache des Gerichts. Eine echte Vermutung lässt sich in diesem Fall nicht äußern, da beide Seiten den Stimmbindungsvertrag offenbar ziemlich unterschiedlich auslegen. Dass Novomatic nicht immer an diesen Vertrag gebunden ist, gilt als sicher. Das Gericht muss nun allerdings entscheiden, in wie weit das auch für die Fragen rund um den Aufsichtsrat gilt.

    Novomatic ist sich keiner Schuld bewusst

    Ziemlich offensichtlich ist allerdings, dass sich Novomatic keiner Schuld bewusst ist. Eine Reaktion auf die Ankündigung der Sazka-Gruppe steht bisher noch aus. Die Österreicher geben sich also gewohnt lässig und vertrauen darauf, dass sie mit ihrer Einschätzung der Sachlage auf der richtigen Seite liegen. Sollte dem nicht so sein, könnte ein Urteil allerdings massive Folgen für den Konzern haben.

    Wer ist die Sazka-Gruppe?

    Bei der Sazka-Gruppe handelt es sich um die größte Lotteriegesellschaft Tschechiens. Das Unternehmen stellt einen Marktanteil von rund 93 Prozent und kann damit in der Heimat als wahrer Gigant bezeichnet werden. Gegründet wurde das ehemalig staatliche Unternehmen im Jahre 1956. Als Monopolist genoss die Sazka-Gruppe erstklassige Rahmenbedingungen, geriet im Jahre 2011 aber dennoch in finanzielle Schwierigkeiten. Im November jenen Jahres wurde die Sazka-Gruppe von der KKCG und der PPF Group für rund 140 Millionen Euro erworben. Seit dem Januar 2018 wiederum hält die Sazka-Gruppe rund 34 Prozent aller Aktien der Casinos Austria AG und ist damit der größte Aktionär des Unternehmens.

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