Mau Mau – Spielanleitung & online spielen!

Mau Mau - das Kartenspiel ist auch online spielbar

Mau Mau zählt zu den beliebtesten Kartenspielen überhaupt, denn es ist so kinderleicht, dass es selbst die Kleinsten, ab etwa 5 Jahren, spielen können. Die ersten Anleitungen dafür wurden in den 1930er Jahren verfasst, je nach Region unterscheiden sich die Mau-Mau-Regeln und Zusatzregeln jedoch. Deshalb sollte vor Spielbeginn mit den Mitspielern geklärt werden, welche Karte welche Besonderheiten und Zahlenwerte für die Minuspunkte besitzt.

Video: So wird Mau Mau online gespielt

Mau Mau online spielen

Heutzutage kannst Du Mau Mau online spielen. Wir haben Dir eine Auswahl an Anbietern für Online-Kartenspiele zusammengestellt, wo Du kostenlos oder um Geld spielen kannst – selbstverständlich gegen andere Spieler.

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Mau Mau bei Stargames spielen

Spiellobby von Mau Mau bei Stargames
Mau Mau Spielerlobby bei Stargames

Stargames ist einer der Anbieter, bei denen Du Mau Mau online spielen kannst. Gespielt wird ab 2 Spielern. Für Dich gibt es zwei Möglichkeiten in ein Mau Mau Spiel einzusteigen.

Spielablauf von Mau Mau online

Entweder klickst Du auf “Neues Spiel” und erstellst damit selbst eine neue Spielrunde und bestimmst zudem die Anzahl der Mitspieler (2 bis 5 Spieler) und den Einsatz. Oder Du trittst einer bestehenden Partie bei und steigst nach Rundenende mit ein.

Ansonsten ist der Spielablauf ähnlich der offline Variante (siehe weiter unten). Allerdings gibt es einige Änderungen, um das Spiel actionreicher zu gestalten. So wird mit einer doppelten Blattanzahl (104 Karten) gespielt, was die Anzahl der Siebenen, Achten, Neuen und Buben erhöht. Die Neun ist ändert die Richtung. Wenn Du das Ass ausspielst, kannst Du bei Mau Mau online zudem eine zweite Karte der gleichen Farbe spielen, oder ein zweites oder drittes Ass und eine darauf folgende Karte. Hast Du allerdings keine passende Karte, musst Du eine aufnehmen. Für Spannung ist also gesorgt.

Ein Token symbolisiert, welcher Spieler am Zug ist. Hilfreich ist zudem, dass spielbare Karten hervorgehoben werden. Allerdings musst Du Karten per Klick selbst aufnehmen und auch das “Mau” muss angesagt werden. Das musst Du machen, wenn Du 2 Karten auf der Hand hast und BEVOR Du Deine vorletzte Karte ablegst. Ansonsten erhältst Du 2 Strafkarten.

Ein kleiner Tipp von uns: Der Bube lässt sich bei Mau Mau online auch aufeinander legen. Manche offline Regelvariationen sehen das nicht vor.

Mau Mau, der Spieler hat gewonnen
Mau Mau – ein Spieler hat die Runde gewinnen.

Gewinner der Runde ist der Spieler, der als letztes weniger als 50 Punkte auf der Liste hat. Dieser gewinnt den Einsatz-Topf. Der Anbieter behält  7% des Topfes als Gebühr ein – es lohnt sich aber dennoch!

Gespielt wird Mau Mau bei Stargames übrigens um Spielgeld oder Echtgeld. Wer sich hier anmeldet, kann sich bis zu 100 Euro Willkommensbonus sichern.

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Gametwist bietet Mau Mau ebenfalls an

Auch das kostenlose Online-Casino Gametwist hat Mau Mau in seinem Portfolio. Es ist die gleiche Variante, die Du auch bei Stargames spielen kannst. Der einzige Unterschied hier ist allerdings, dass KEIN Spiel um Geld möglich ist. Das Gametwist Casino hat eine eigene Spielwährung – die Twists. Diese können erspielt werden oder auch für kleines Geld gekauft werden, damit man den vollen Umfang des kostenloses Casinos in Anspruch nehmen möchte.

Der Token zeigt an, wer am Zug ist
Der Token zeigt an, welche Spieler am Zug ist. Die hervorgehobene Karte ist spielbar.

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Die Regeln von Mau Mau

Vor dem Spiel: Vorbereitung von Mau Mau

Mau Mau wird mit zwei bis sechs Spielern und mit einem Skatblatt in deutscher oder französischer Aufmachung gespielt. Sollten noch mehr Spieler hinzukommen, empfiehlt es sich, ein zweites Skatblatt zu verwenden. Die Joker können, müssen aber nicht im Spiel bleiben. Per Würfel oder Losverfahren wird der erste Kartengeber bestimmt. Darauf folgend ist jeder Spieler im Uhrzeigersinn einmal mit Kartengeben an der Reihe. Zunächst werden die Karten gut gemischt. Dann teilt der Kartengeber, je nach Anzahl der Mitspieler, fünf bis sieben Karten an sie aus, welche sie verdeckt auf der Hand halten.

Ablauf des Spiels

Den Stapel mit den restlichen Karten legt der Kartengeber verdeckt in die Mitte des Tisches, deckt die oberste Karte des Stapels auf und legt sie daneben. Dies gilt als sein erster Spielzug. Der Mitspieler links neben ihm ist anschließend an der Reihe und darf auf die vom Kartengeber gelegte Karte entweder eine Karte des gleichen Kartensymbols (Herz, Karo, Pik, Kreuz) oder der gleichen Zahl legen. Liegt ein Bube als erste Karte auf dem Tisch, entscheidet der Geber vorher, welches Kartensymbol als nächstes gelegt werden darf.

Beispiel: Auf dem Tisch liegt die Karte Herz Neun. Entweder legt der nächste Spieler nun eine Karte mit der gleichen Zahl, wie eine Pik Neun, oder des gleichen Kartensymbols, wie eine Herz Drei. Auf diese Weise geht es nun im Uhrzeigersinn weiter. Sobald ein Spieler nicht mehr legen kann, muss er eine Karte vom Stapel ziehen. Kann er noch immer nicht auslegen, setzt er eine Runde aus. Ist der Ziehstapel am Ende angelangt, nimmt der Kartengeber den abgelegten Kartenstapel (bis auf die oberste Karte), mischt diesen und legt ihn als neuen Ziehstapel erneut in die Mitte des Tisches.
Gespielt wird solange, bis ein Spieler keine Karten mehr auf der Hand hält beziehungsweise bis ein Spieler nach Ablegen aller Karten „Mau Mau“ ausruft. Regional unterscheidet sich, ob schon bei der vorletzten Karte ein „Mau“ ausgerufen wird, um die Mitspieler zu warnen oder ob nur beim Ablegen der letzten Karte „Mau Mau“ kundgetan wird. In beiden Fällen wird beim Vergessen des Ausrufs eine Strafkarte fällig, die dann erst wieder abgespielt werden muss.

Ziel von Mau Mau

Der Spieler, der als Erster alle Karten von seiner Hand abgelegt hat, gewinnt die Runde. Nachdem er alle Karten abgeworfen hat, muss er deutlich „Mau Mau“ ausrufen. Vergisst er das, muss er eine Strafkarte ziehen, die noch abgelegt werden muss, und hat somit noch nicht gewonnen. Nach dem Rundensieg werden die Karten, die jeder einzelne Mitspieler noch auf der Hand hat, zusammengezählt und als Minuspunkte vermerkt. Ziel neben dem eigenen Rundensieg ist es also, dass die übrigen Mitspieler möglichst viele Karten auf der Hand behalten.

Besondere Karten

Bei Mau Mau haben einige Karten eine besondere Funktion:

  • Acht/Ass: Spielt ein Spieler – je nach Region – eine Acht oder ein Ass aus, so muss der nächste Spieler aussetzen. Ebenfalls regional unterschiedlich ist, ob der Spieler, der eigentlich aussetzen müsste, eine weitere Acht/ein weiteres Ass auslegen darf und somit das Aussetzen an den nächsten Spieler abgibt.
  • Sieben: Bei einer ausgelegten Sieben muss der nächste Spieler zwei Karten ziehen. Ebenfalls regional unterschiedlich ist, ob der Spieler, der eigentlich die zwei Karten ziehen müsste, ebenfalls eine Sieben ausspielen kann und die inzwischen zu ziehenden vier Karten an den nächsten Spieler weitergibt. Ebenfalls nur in manchen Spielkreisen vertreten, ist die Regel, dass ein Ass abgespielt und vom gleichen Spieler gleich noch eine Karte gelegt werden darf.
  • Bube: Glück hat der Spieler, der einen Buben auf der Hand hält: Er kann, wenn er an der Reihe ist, den Buben ausspielen und sich ein Kartensymbol (Herz, Karo, Pik, Kreuz) wünschen. Er kann den Buben auf jede andere Karte ausspielen, das heißt, ein Karo Bube darf beispielsweise auch auf eine Kreuz Neun gelegt werden. Von Region zu Region unterscheidet sich nur, ob ein Bube auf einen Buben gelegt oder ob ein Bube als letztes „Mau Mau“-Blatt gelegt werden kann.
  • Neun: Bei einer Neun erfolgt ein Richtungswechsel gegen den normalerweise ausgeführten Uhrzeiger. Dieser erfolgt in der Spielrunde so lange, bis die nächste Neun fällt. In machen Regionen gibt es diese Regel nicht und die Neun ist eine herkömmliche Spielkarte.
  • Acht als Stopper: Eine weitere Kartenbedeutung ist die Acht als „Stopper“ der das Zwei-Ziehen verhindert, sie wird allerdings auch nur in bestimmten Regionen gespielt.

Punktewertung der Blätter

Ein Bube bringt mit stolzen 20 Minuspunkten den größten Verlust beim Zusammenzählen ein, dicht gefolgt von einem Ass mit 11 Minuspunkten. Dagegen verliert ein Spieler nur jeweils 3 Punkte bei einem König oder einer Dame. Bei den Zahlenkarten von Sieben bis Zehn verliert er jeweils den Kartenwert in Minuspunkten, also minus 7, 8, 9 oder 10.

Spielende

Entweder einigen sich die Spieler vor dem Spiel auf eine bestimmte Anzahl Spiele oder auf eine bestimmte Anzahl Minuspunkte, die nicht überschritten werden darf. Spielverlierer ist dann entweder, wer nach einer bestimmten Anzahl von Spielen die meisten Minuspunkte gesammelt hat oder wer eine bestimmte Anzahl an Minuspunkten überschritten hat. Spielsieger ist in beiden Fällen, wer so wenige Minuspunkte wie möglich auf seinem Konto hat.

Bildquelle: arcaion@pixabay.com

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