Macht der Videobeweis die Bundesliga gerechter?

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    Der Videobeweis ist in der Bundesliga nach wie vor umstritten. DFB und DFL sind sich aber sicher, dass der Videobeweis die Bundesliga gerechter macht. DFL-Direktor Ansgar Schwenken heute: „DFB und DFL sind absolut davon überzeugt, dass der Videobeweis das Spiel gerechter macht.“ Insgesamt wurden in 153 Bundesliga-Spielen der Hinrunde der Videoassistent zu Rate gezogen. Geprüft wurden dabei 1.041 Entscheidungen, welche von den Schiedsrichtern und ihren Assistenten auf den Plätzen gefällt worden waren.

    In 50 Fällen ging vom Videoassistenten die Empfehlung an den Schiedsrichter aus, eine Korrektur seiner Entscheidung vorzunehmen. Laut DFB und DFL waren 48 Mal die Entscheidungen auch korrekt. 37 Mal erwies sich der Eingriff ins Spiel nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutschen Fußball Liga als richtig. Was im Klartext heißt: 11 Mal war die Einscheidung des Videoassistenten falsch. Das ist immerhin fast ein Viertel der Entscheidungen, die so getroffen wurden. Eine Abkehr vom Videobeweis ist für die Verbände dennoch nicht in Sicht.

    Heynckes: Videobeweis muss anders gehandhabt werden

    Auch in der Pressekonferenz des FC Bayern München vor dem ersten Rückrundenspiel gegen Leverkusen ging es heute um den Videobeweis. Bayern-Trainer Jupp Heynckes war dabei wieder mal der Freund klarer Worte. „Es darf nicht so sein, dass den Schiedsrichtern Kompetenz weggenommen wird. Er ist derjenige, der entscheidet. Der Schiedsrichter muss die Verantwortung haben“. Beim Videobeweis in Köln hatte dies vor einiger Zeit zu einer eklatanten Fehlentscheidung geführt. „Im Grundsatz finde ich den Videobeweis gut, aber er muss anders gehandhabt werden“, so Heynckes weiter.

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    Videobeweis bei der Fußball-WM umstritten

    Im März will die FIFA entscheiden, ob der Videobeweis auch bei der Fußball-WM 2018 zum Einsatz kommen soll. Erst kürzlich hatte der derzeit gesperrte ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter den möglichen Einsatz des Videobeweises bei der WM kritisiert.

    Für die Sportwettenanbieter und die Fußball-Wetter ist dies ein besonders heikles Thema. Kommt es durch den Videoassistenten zu Fehlentscheidungen, können Wetten platzen. Oder die Wettanbieter müssen für aufgrund falsch getroffener Entscheidungen hohe Wettquoten auszahlen. Dies Diskussion um den Videobeweis und den Einsatz von Videoassistenten wird deshalb wohl weitergehen. Und dies auf nationaler wie internationaler Ebene.

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